Das Provinzhaus mit der Provinzleitung ist in Mitundu, im Landesinneren, auf einer Hochebene auf 1.600 m Seehöhe. 
Die 8 Niederlassungen sind über das ganze Land verstreut und Tagesstrecken voneinander entfernt.

 

 

 

 

UNSERE MEDIZINISCHEN EINRICHTUNGEN

AMBULANZEN

Viele Menschen können sich eine Krankenbehandlung nicht leisten. Allein schon der Transport von Kranken stellt für viele ein unüberwindliches Hindernis dar.

Sie kommen mit verschiedensten Krankheiten wie Malaria, Blutarmut, Typhus, Lungenentzündung, Wurmkrankheiten, Aids, Tollwut, Verbrennungen etc. zu den Schwestern, um Hilfe zu erhalten. Wunden von Verletzten werden behandelt, andere mit Medikamenten versorgt, Schwerverletzte in das nächstliegende Krankenhaus gebracht.

 

 

Dafür stehen 3 Ambulanzen (in Mitundu, Vikindu und Lupa Tinga Tinga) mit verschiedenen Stationen zur Verfügung. Unsere Autos sind so ausgestattet, dass auch Liegendtransporte kein Problem sind. 

Sowohl unsere Ambulanz (Dispensary) in Mitundu als auch jene in Vikindu müssen - aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben und strengerer Auflagen - ausgebaut werden.
Die Standardverbesserungen erfordern z.B. die Einrichtung eines eigenen Labors, die Unterbringung des Operations- und Kreißsaales in einem eigenen Gebäude, die entsprechende Ausbildung der Mitarbeiterinnen, ...

Die Adaptierungen zu einem Gesundheitszentrum (Health Centre) sind unumgänglich und stellen die Schwesterngemeinschaft vor große finanzielle Herausforderungen. 

GEBURTSKLINIKEN

Schwangerschaftsvorsorge, Geburtshilfe und Mutter-Kind-Beratung werden von den Frauen gerne angenommen. Unsere gut ausgebildeten Schwestern achten sehr darauf, dass sowohl die werdenden Mütter als auch die Kinder ausreichend geimpft werden. In Mitundu, Vikindu und Lupa-Tinga-Tinga leiten unsere Schwestern 3 Geburtskliniken.

MOBILE KLINIKEN

Weil die Wege zu unseren Einrichtungen für viele Menschen oftmals zu weit und zu beschwerlich sind, fahren die Schwestern auch hinaus in die Dörfer.

Besonders Mütter mit Kleinkindern und schwangere Frauen nehmen dieses Angebot sehr gerne an und kommen oft in Scharen.

UNSERE BILDUNGSEINRICHTUNGEN

KINDERGÄRTEN

In 4 Missionsstationen (Mitundu, Vikindu, Kiyombo und Lupa Tinga Tinga) besuchen insgesamt ca. 310 Kinder unsere Kindergärten. In jeder Gruppe sind ca. 50 Kinder. 

Unterrichtet wird nach der Montessori-Methode. Spielerisch erwerben sie Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen, betreuen unter Aufsicht und Anleitung kleine Gärten und besitzen bereits geographische Kenntnisse. Spiel und gemeinsame Gebete gehören ebenso zum Tagesplan wie ein Mittagessen. 
Regelmäßige Bewegungseinheiten wie Turnübungen und Tanz fördern die oftmals vernachlässigte Motorik.

VOLKSSCHULE ST. VINZENZ
in Mitundu

In der 7-klassigen Volksschule St. Vinzenz neben dem Provinzhaus in Mitundu werden ca. 300 Kinder verschiedener Religionen unterrichtet; darunter auch einige behinderte Kinder und Aids-Waisen.
Zu Mittag bekommen die Kinder eine Mahlzeit.

 

 

Im angeschlossenen Internat finden ca. 200 Volksschulkinder Platz.
Die Kosten für Schulgeld und Internat betragen für ein Volkschulkind 460 Euro/Jahr

Unsere Schwestern sind immer wieder auf Spenden angewiesen, um Eltern, die das Schulgeld nicht aufbringen können, zu unterstützen oder Waisenkinder ins Internat aufzunehmen. Allen tansanischen Kindern zumindest den Besuch der Volksschule zu ermöglichen, ist den Schwestern ein sehr großes Anliegen.
Der Unterricht in den kostenlosen öffentlichen Volksschulen ist leider auch heute noch oft sehr mangelhaft, da die staatlichen Lehrer schlecht bezahlt sind.

Nach Abschluss der 7. Schulstufe in der Volksschule ist eine staatliche Prüfung abzulegen - für die Kinder unserer St. Vinzenz-Schule kein Problem.
Eine positive Abschlussprüfung berechtigt zum Besuch der Sekundarschule, die Kosten für den Besuch einer öffentlichen Sekundarschule werden zum Großteil vom Staat übernommen.
Die Kosten für Schulgeld und Internat in unserer privaten neuen Sekundarschule Margareta Naseau betragen 600 Euro/Jahr.
Da viele Eltern das Schulgeld nicht aufbringen können, ist es ihren Kindern oft nicht möglich, eine gute höhere Schulausbildung zu erhalten. Auch hier versuchen die Schwestern immer wieder, mithilfe von Patenschaften zu helfen.

SEKUNDARSCHULE MARGARETA NASEAU
in Mitundu

Im Jahr 2013 wurde unweit der Volksschule mit dem Bau einer Sekundarschule für 400 SchülerInnen begonnen. Im Jänner 2015 konnte der Unterricht im ersten Teil des Schulgebäudes für zwei erste Klassen starten. Im Jänner 2016 wurde die Sekundarschule Margareta Naseau offiziell eingeweiht.

Im Frühsommer 2016 wurde mit dem Bau des 2. Gebäudetraktes begonnen. Bis Ende 2017 sollten nach Möglichkeit  insgesamt 10 Schulklassen verfügbar sein. Die Ausstattung der Lehrer- und Funktionsräume kann nur nach und nach erfolgen.

 

 

Schulbeginn  ist in Tansania immer im Jänner. Seit 9. Jänner 2017 werden 175 SchülerInnen von 12 LehrerInnen unterrichtet - 76 Buben und 99 Mädchen. Die Schulleitung liegt in Händen von Sr. Helena Maria. Ebenso wie die Volksschule St. Vincent hat auch die Sekundarschule noch Bedarf an Schulbüchern.




 

Die Kinder essen im nebenstehenden Gebäude, in dem Küche und Speisesaal untergebracht sind. Dieser Bau konnte 2016 fertiggestellt werden.

 

Die Sekundarschule ist eine reine Internatsschule mit einem 3-traktigen Mädcheninternat und einem vorläufig aus 2 Trakten bestehenden Bubeninternat.

Auch einige Schwestern besuchen noch die Sekundarschule. Im Internat gibt es auch einen kleinen Gebetsraum.

Die Errichtungskosten für beide Internate wurden vom Verein Lights of Africa, der in Meran/Südtirol ansässig ist, sowie aus Privatspenden und mithilfe öffentlicher Förderungen durch die Caritas Bozen und die Autonome Provinz Südtirol mitfinanziert. 

Ein dringendes Anliegen ist den Schwestern noch die Umzäunung des weitläufigen Schulgeländes zum Schutz der Kinder vor Tieren und Einbrüchen.

STUDENTINNENHEIM 
in Vikindu

In Vikindu, in der Nähe von Dar es Salaam wurde auf Wunsch der tansanischen Bischofskonferenz 2013 mit dem Bau eines Heimes für 400 Studentinnen begonnen. Das Studentinnenheim soll jungen tansanischen Frauen die Möglichkeit geben, in einer nebenstehenden ebenso im Bau befindlichen Universität zu studieren.

Die Leitung des Heimes wird in den Händen unserer Schwestern liegen. 

Näheres zum aktuellen Projektstand.

UNSERE HANDWERKS-EINRICHTUNGEN

TISCHLEREI und MECHANIKER-WERKSTÄTTE, SCHUSTEREI

In der Tischlerei werden u. a. Wohnungstüren und Fenster, Einrichtungsgegenstände wie Tische und Stühle für Schule und Kindergärten, aber auch Dachstühle für Neu- und Zubauten angefertigt. Die Busch-Straßen sind für unsere Autos eine sehr große Belastung. KFZ-Reparaturen stehen auf der Tagesordnung. 

Aber auch Haushaltsgeräte, Maschinen oder die dieselbetriebenen Stromaggregate sind immer wieder zu reparieren. Dabei stellt die Ersatzteilbeschaffung jedoch die größte Herausforderung dar. Auch die Schuhe werden sehr in Mitleidenschaft gezogen und sind daher laufend zu reparieren. 

 

Für all diese Arbeiten ist es notwendig, dass auch Schwestern eine spezifische Ausbildung erhalten und ihr Wissen an die Angestellten weitergeben können. In den Anfängen waren wir aber auch über den Einsatz von handwerklich gut ausgebildeten Entwicklungshelfern sehr froh.

MAISMÜHLE, ÖLPRESSE

Während des ganzen Jahres kommen die Menschen auf unsere Stationen, um gegen einen kleinen Beitrag ihren Mais mahlen und die Sonnenblumenkerne pressen zu lassen. Mittellose können diesen Dienst kostenlos in Anspruch nehmen.

Die einheitliche Schulkleidung für die Volks- und SekundarschülerInnen wird von angestellten Schneidern genäht, die Pullover von den Schwestern mit Strickmaschinen gefertigt.

Die Schneider, die die Kleidung der SekundarschülerInnen nähen, sind derzeit in einem Klassenraum der Sekundarschule untergebracht. Auch die Hauen für die Bearbeitung des neuen Schulgeländes müssen hier noch Platz finden. 

Dass doch immer das Verlangen nach der heiligen Armut in meinem Herzen sei, um - von allem frei - Jesus Christus nachzufolgen und in totaler Demut und Sanftmut meinem Nächsten zu dienen, im Gehorsam und in der Keuschheit mein ganzes Leben zu leben und dabei die Armut Jesu Christi zu ehren, die er vollkommen bewahrt hat.

Luise von Marillac

Anschrift

Kongregation der Barmherzigen Schwestern
Generalat
Rennweg 40
6020 Innsbruck, Österreich
Tel   +43  / 512 / 587176 – 4407
Fax  +43 /  512 / 587176 – 4450

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